NEUES AUS TU FELIX MUSA BANANICA


Es gibt wieder einmal neues aus dem Land der Kuriositäten. Nach langen Gefechten innerhalb der verschiedensten Parteien in Musa Bananica begab es sich dass die Sozialdemokratischen Parlamentsangehörigen ihren eigenen Spitzenkandidaten den Wölfen zum Fraß vorwarfen bis er aufgab und das Amt an eine junge, noch ambitionierte Nachfolgerin übergab. Stellt sich die Frage wie lange sie das durchhalten wird, bei der Übermacht an Männern im Parlament.

Die Umweltpartei bekam nach dem Weggang ihrer beleidigten Vorsitzenden auch sprichwörtlich kein Bein mehr auf die Erde und dümpelt nun im eigenen Saft vor sich hin. Dabei verstehen sie die Welt nicht mehr wie es dazu gekommen ist, dass sie jetzt von der Bevölkerung kaum mehr wahrgenommen werden.

Da lag es nicht nur an diversen Spaltpilzen in den eigenen Reihen, sondern auch daran, dass sie ihre Ziele aus den Augen verloren haben.

Es gab noch so die eine oder andere Splittergruppe die sich auch nach dem Weggang ihres Gründers eher ins Abseits gestellt hat, aber dennoch versuche dies Parteikleinstableger wenigstens noch so etwas wie Opposition darzustellen.

Da Land teilte sich nach einer Wahl in ein Gemisch aus ehemals Volkspatrioten, Christlich sozialen und freiheitlichen Parteien auf. Wobei es nach der Wahl nicht mehr klar ersichtlich war welche Couleur eigentlich regiert, die alten schwarzen, die neu generierten aus de Farbgemisch aus grün uns blau. Für die einen ist es Blaugrün für die Anderen Eisblau wie ihr Vorsitzender. Oder die Kornblumenblauen welche die Koalition mit dem Eisblauen Gemisch eingegangen sind.

Das einzige was mit Sicherheit feststeht ist ein Machthaber der selber sein Leben lang noch nie einen Handschlag in der freien Berufswelt weder als Arbeiter, Angestellter noch Kleinstunternehmer, gearbeitet hat, nach der Matura wird halbherzig studiert, sich dabei politisch ein bisserl betätigt und dann auf den Rücken von Parteikollegen nach Oben katapultiert.

Also ein Langzeitarbeitsloser regiert Musa Bananica, welcher sich ein Pauschalurteil über die Arbeitsmoral und die Schlafgewohnheiten der Bewohner des Landes Musa Bananica erlaubt.

Jemand der nie gelernt hat sich Vorgesetzten zu beugen und eine Familie zu erhalten, jemand der noch nie in seinem Leben mit weniger als 600 Taler in Musa Bananica zu leben und zu wohnen.

Bei Mietpreisen die sich bei 40m2 bereits kalt auf 300 Taler ohne Betriebskosten belaufen und dazu kommen dann noch Strom und Heizkosten sowie Lebensmittel, da ist weder ein Kinobesuch noch ein großer sozialer Umgang mit seinen Mitmenschen möglich, weil man es sich weder leisten kann mit Freunden, sofern man noch welche hat, zu besuchen oder mit diesen etwas zu Unternehmen.

Aber nachdem Eisblauen Machthaber wird Freundschaft, soziale Nähe und Miteinander sowieso überbewertet, weil sein Slogan ist wer Geldverdienen will soll arbeiten, dass aber die Arbeit so unterbezahlt ist, das es trotzdem nicht reicht hat er noch nicht begriffen.

Dafür gibt es eine Arbeitszeiterhöhung damit die wenigen Arbeitnehmer noch weniger für ihre Familien da sein können, mit noch weniger Einkommen, weil die Überstunden durch die Arbeitszeiterhöhung nicht mehr bezahlt werden müssen.

Alles zur Freude der Großunternehmer deren Taschen noch voller werden, deren Familienangehörige noch weniger leisten als bisher. Mit ihnen freuen sich die Aktionäre die ihre gierigen Hälse noch mehr stopfen, ärger als bei einer gestopften Weihnachtsgans.

Sein Steigbügelhalter bei der Wahl, hat nichts besseres zu tun als sich gierig sämtliche bisher für ihn unerreichten Amterln und Posten unter den Nagel zu reißen, weil endlich ist auch er bei den Futtertrögen angelangt. Da muss man noch schnell eine Wertabschöpfung in Gang setzten bevor es zu einem selbst provozierten Bürgerkrieg kommt und die Töpfe leer sind.

Man darf also gespannt sein liebe Leser, ob das Volk von Musa Bananica endlich aus seinem Dämmerschlaf erwacht und sich auf die sprichwörtlichen Hinterbeine stellt und sich gegen die sozialen Ungerechtigkeiten auflehnt.

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Managerin versus Hausfrau


Der Tag der Hausfrau und Mutter beginnt um 5.30 Uhr, da räkelt sich Frau Managerin noch gemütlich im Bett und träumt vom kommenden Urlaub auf den Malediven. Inzwischen hat die Mutter bereits sich geduscht, die erste Waschmaschine in Gang gesetzt, die lieben Kinder das erste Mal geweckt, den Gatten ermahnt nicht so lange im Bad zu trödeln sonst käme er zu spät zur Arbeit, den Frühstückstisch gedeckt die Kinder das zweite Mal geweckt die Kleinste auf den Topf gesetzt, dem Gatten der endlich antanzt die Krawatte gebunden ihm den Kaffee in die Hand gedrückt, die Kleinste vom Topf genommen und angezogen, den beiden größeren Kindern beim Suchen der Schulsachen geholfen die Pausenbrote geschmiert und eingetütet. Inzwischen ist es 7.00 Uhr und Hausfrau und Mutter hatte noch keinen Kaffee und auch sonst ist sie noch nicht gestylt, dafür sind die Kinder schulfertig der Mann arbeitsbereit und die Kleinste sitzt im Kinderstühlchen und verschmiert ihr Frühstück gerade im Gesicht.

Nun steht auch Frau Managerin gemütlich auf schaltet ihren Musikplayer ein und schlendert ins Bad um sich gemütlich zu duschen während aus ihrer vorprogrammierten Kaffeemaschine der Cappuccino in die Tasse läuft, geduscht, gecremt, geföhnt und geschminkt kommt sie nun aus dem Bad, nippt an der Kaffeetasse während sie vor dem Kleiderschrank überlegt, was sie heute so anziehen soll um bei dem bevorstehenden Meetings eine gute Figur zu machen. Inzwischen ist es 7.30 Uhr.

Mutter drängt die größeren ins Auto, wirft ihrem Gatten der im eigenen Wagen zur Arbeit fährt noch schnell eine Kusshand zu und schnallt die Kleinste in den Kindersitz. Dann fährt sie die Kinder vor die Schule, parkt in zweiter Spur um noch einem der Beiden hinterher zu rennen um ihm seinen Turnbeutel zu geben den er im Auto liegen gelassen hat, danach fährt sie zum Kindergarten um die Kleinste für den Vormittag dort abzuliefern um anschließend nach einem tränenreichen Abschied mit schlechtem Gewissen zum Supermarkt zu fahren um für das Mittagessen einzukaufen. In Zwischen ist es 8.30.

Managerin hat sich für eine Garderobe die sowohl zu den Meetings als auch zu eventuellen Afterworktreffen passt entschieden, schlüpft in ihre Pumps und trippelt zum Lift in ihrem Penthauswohnhaus um in der Tiefgarage in ihr Mercedescabrio zu steigen. Sie startet und singt den Song aus dem Autoradio um einstimmen mit um gleichzeitig mittelt Freisprechanlage über das Handy ihre Sekretärin zu informieren sie wäre am Weg ins Büro und die Gute Frau am anderen Ende der Leitung möge dafür sorgen, dass beim 1. Meeting genug zu Essen für das gleichzeitig Businessfrühstück im Sitzungssaal wäre.

Mutter steht inzwischen im Supermarkt und muss geistig umdisponieren für das Mittagessen, weil es die ursprünglich geplanten Zutaten nur teilweise gibt. Also wird entschieden zu Mittag auf die altbewährten Nudeln mit Schinken und Salat zurückzugreifen und Abends dann nochmals zu kochen wenn der liebende Gatte heimkehrt und alle gemeinsam am Tisch sitzen können. Da zu Mittag die Kinder unterschiedlich aus der Schule kommen. Danach fährt sie heim macht die Betten, räumt den Frühstückstisch ab, hängt die fertige Wäsche auf und wirft die Maschine zum zweiten Mal an. Sie macht die Betten, saugt Staub, wischt die Küche und die Diele, gießt die Blumen im Haus und mäht den Rasen, dazwischen bereitet sie das Mittagessen zu und stellt es warm. Inzwischen ist es 11.30 und sie springt ins Auto um die Kleinste aus dem Kindergarten abzuholen, die jetzt natürlich nicht nach Hause will weil sie noch spielen möchte. Also gibt es Terror hoch 2 bei dem am Ende eine heulende Jüngst im Kindersitz und eine leicht genervte Mutter am Steuer sitzt.

Die Zeit läuft wie im Flug, weil eines der Kinder ebenfalls gleich mitzunehmen ist der hat heute eine Stunde früher Schluss also noch zur Schule Kind das beleidigt weil es warten musste pampig ins Auto steigt und mault was es gibt Schinkennudeln ich hätte lieber einen Burger mit Pommes, was zur Folge hat das die Kleinste meine Pommes super ich auch. Also fährt die genervte Mutter noch schnell bei besagtem Schnellimbiss vorbei um nicht den ganzen Nachmittag zu Hause Terror zu haben und besorgt gewünschtes Essen mit der Begründung ist Ausnahmsweise, weil heute ja noch Turnen und Basketball für euch Große ist und die Kleine Kindertanzen hat.

Inzwischen ist es 13.00 Uhr Mutter fährt vor die Garage. Das eine Kind springt aus dem Auto und die Kleine brüllt weil sie nicht so schnell aus dem Kindersitz kommt und mitzulaufen. Dann endlich sitzen die Kinder in der Küche bei Burger und Pommes. Es kehrt Ruhe ein. Mutter gönnt sich jetzt endlich den Morgenkaffee im Stehen und versucht aus dem größeren herauszubekommen, warum er so grantig ist seit er aus der Schule kam. Es kommt nach langem hin und her heraus der beste Freund hat ihm die Freundschaft gekündigt und das geht ja gar nicht. Also ist trösten angesagt und dann kommt der Älteste heim mit der Bemerkung und auf mich hat man wieder vergessen ich hätte auch Burger und Pommes gewollt, aber egal dann esse ich gar nichts ich muss eh gleich zum Training. Inzwischen ist es 14.30.

Managerin hat den ganzen Vormittag damit verbracht von einem Meeting ins Andere zu gehen, dazwischen Häppchen zu frühstücken und sich mit Komplimenten überhäufen zu lassen ob ihres tollen Aussehens. Zu Mittag trifft Sie sich mit einem Geschäftspartner beim Thailänder und kehrt beschwingt und gut gelaunt nach 2 Stunden ins Büro zurück, derweilen dort ihre Mitarbeiter schnell ein Brötchen und mit Glück noch Kaffee hatten zwischen der Arbeit die sie vor dem Entschwinden zum Geschäftsessen aufgetragen hat. Nun gibt es die übliche Mitarbeiterbesprechung mit der Arbeitsaufteilung für en restlichen Tag und den nächsten Vormittag, dazwischen werden einige Telefonate geführt und Geschäftsbriefe diktiert es ist bereits 16.30.

Mutter hat dem Großen Geld in die Hand gedrückt, damit er nach dem Training seinen vergessenen Burger mit Freunden essen kann, den Mittleren hat sie zum Turnen gefahren und die kleine beim Kindertanzen abgeliefert wo sie im Vorraum mit anderen Müttern darauf warten muss, bis die Kinder wieder aus dem Trainingsraum kommen, da es hier so üblich ist Kinder und 8 dürfen nicht allein zum Kurs kommen. Mutter oder Begleitperson muss anwesend sein, für eventuelle Notfälle.

Die Stunde Kindertanzen ist vorbei und die Kleine will noch auf den Spielplatz weil ihre Kindergarten und Tanzfreundin auch dorthin gebracht wird, also vereinbart Mutter mit der Sie nimmt beide Kinder zum Spielplatz und die andere Mutter holt dann Ihre Tochter bei der eigenen Tochter zu Hause ab. Alles sind zufrieden und los geht’s. Am Spielplatz ist den Mädels schnell langweilig weil sie an diesem Tag die einzigen Mädchen sind und daher wird nach Rückruf bei der Mutter Freundin vereinbart vor dem Heimfahren geht es in die Eisdiele und beide bekommen ein Eis. Inzwischen ist es 18.00 Nach dem Eis werden die Kinder ins Auto gepackt der mittlere vom Turntraining mitgenommen und zu Hause abgeladen. Dem Mittleren wird eindringlich auferlegt noch seine Hausaufgaben zu machen die Mädels verschwinden im Kinderzimmer. Der große ruft an und fragt ob er ausnahmsweise erst um 21.00 Uhr zu Haue sein muss, nächsten Tag würden die ersten beiden Stunden entfallen.Nach längerem hin und her am Telefon gibt Mutter nach aber nur unter der Bedingung das es eine einzige Ausnahme ist. Währenddessen hat Mutter nebenbei den Esstisch für das Abendessen gedeckt, die Freundin und die Tochter getröstet die sich wegen eines Spielzeugs in die Haare bekommen hatte. Den Mittleren zum x-ten Mal ermahnt endlich seine Schulaufgaben fertig zu machen. Die zweite Maschine Wäsche zum Trocknen aufgehängt. Mit Ihrer Schwiegermutter telefoniert, die sich beschwerte,dass der eigene Sohn nie zurückruft, wo sie ihm dich heute bereits 10 mal auf den AB gesprochen hat. Jetzt ist es 20.00 Uhr die Freundin ist immer noch nicht abgeholt, der liebende Gatte hat angerufen man solle mit dem Essen nicht warten, er hätte noch einen Kundentermin und mit dem würde er auch was Essen gehen. Der Mittlere, hat gemeint Aufgaben seien fertig er möchte noch in seinem Zimmer fernsehen und dazu habe er sich selber einige Brote gemacht also heute kein gemeinsames Abendessen.

Managerin hat nach dem letzten Meeting um 18.00 das gesamte Geschäftsgespräch in die Bar neben der Firma verlegt und genießt nun den ersten Cocktail nach Feierabend in angenehmer Gesellschaft mit angenehmer Hintergrundmusik. Einige Freunde treffen in der Bar ein und man beschließt den neuen Italiener in der Innenstadt aufzusuchen. Der Abend ist lau und man sitzt gemütlich auf der Terrasse des Italienischen Restaurants und genießt den Abend. Die Uhr zeigt 21.30.

Hausfrau und Mutter telefoniert hinter ihrem Ältesten her, da er um 21.00 Uhr zu Hause sein sollte und immer noch nicht aufgetaucht ist, inzwischen wurde im Stehen ein Teller lauwarme Nudeln mit Salat gegessen den die Tochter samt Freundin stehen gelassen hat, als die Freundin endlich um 20.45 abgeholt wurde. Die Kleinste wurde schnell unter die Dusche und danach ins Bett gesteckt, dem Mittleren wurde bei Strafe angedroht wenn nicht in einer halben Stunde der Fernseher aus ist kommt die Sicherung raus. Endlich kommt der Große nach Hause, schnell merkt das aufmerksame Auge der Mutter, dass der gute Sohn Alkohol getrunken hat, sich nun auf eine Debatte einzulassen ist relativ sinnlos, also wird der Große samt Kübel neben dem Bett ins Bett gebracht und eindringlich daran erinnert, dass man am nächsten Tag darüber reden wird. 22.30 Die Küche wird neuerlich zusammengeräumt, das Frühstück für den kommenden Tag vorbereitet, die Schultaschen kontrolliert und Stundenpläne verglichen. Der holde Gatte ist noch immer nicht zu Hause. Hausfrau und Mutter kontrolliert nochmal ob alle ihre Kinder in den Betten liegen und endlich schlafen, ist das der Fall ist nun der erste Moment des Tages um sich in Ruhe hinzusetzen und die Beine hochzulegen. Da fährt der Göttergatte mit einem Taxi vor und versucht vergeblich den Schlüssel ins Schloss zu stecken, also lässt Frau ihn herein hilft ihm bei ausziehen und ins Bett kommen und stellt sich den Wecker auf 5.00 Uhr weil sie im Morgenstress nun auch noch den lieben Gatten ins Büro fahren kann, da der ja seinen Wagen lobenswerter Weise stehen gelassen hat als er mit dem Kunden um die Häuser zog. Es ist inzwischen 00.30 Hausfrau fällt müde ins Bett nicht ohne vorher auf den Block neben ihrem Bett noch die Einkaufsliste und die wichtigsten Erledigungen für den kommenden Tag zu notieren.

Managerin hat den Abend genossen und lässt sich in ihrem Wagen von einem netten Kollegen heimfahren, damit sie am Morgen nicht mit dem Taxi in die Firma fahren muss, dafür verspricht sie nächstes Mal weniger zu trinken. Gut gelaunt betritt sie im 00.00 ihre Wohnung lässt sich ein Bad ein und genießt das Schaumbad ausgiebig bevor sie sich in ihr Kingsizebett fallen lässt und ins Land der Träume verschwindet um gut ausgeruht den nächsten Tag zu beginnen.

Mutter kann schlecht einschlafen weil sie sich Sorgen um den Ältesten macht, überlegt ob ihr Mann Schwierigkeiten in der Firma hat, weil derartige Alkoholausrutscher in der letzten Zeit öfter vorgekommen sind und er dann immer einige Zeit braucht um sich davon zu erholen. Der Wecker zeigt 1.30 als sie die Augen schließt und in einen kurzen Schlaft fällt bevor der Wecker wieder klingelt.

Stellt man der Mutter die Frage ob Sie sich nochmals für Familie und Kinder entscheiden würde, bekommt man in 99 von 100 Fällen die Antwort sicher, weil es gibt auch wunderbare Momente, wenn die Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten kommen, das erste Muttertagesgedicht, der erste ausgefallene Milchzahn, die erste Liebe des Teenagers, das Lachen, das Weinen, das Trösten die Geborgenheit all das ist trotz mancher Schwierigkeiten und Turbulenzen wunderbar. Die Kinder danken es mit Liebe, Vertrauen und Fürsorge, wenn man als Elternteil einmal im Alter nicht mehr so gut kann.

Stellt man der Managerin die Frage ob sie sich wieder so entscheiden würde, bekommt man oft die Antwort nicht alles würde sie gleich machen, vielleicht nicht soviel arbeiten und soviel Stunden im Büro verbringen, vielleicht doch eher mit einem Mann und einem Kind Zeit verbringen. Aber mit mehr als einem Kind auf keinen Fall und auch nicht vor 38 das Kind bekommen, da ist ja immer noch genug Zeit dazu. Vorher die Welt sehen, sich eine tolle Teure Wohnung und ein Auto leisten, eventuell zum Verantwortung üben einen Rassehund anschaffen und wenn das klappt das Kind. Selbstverständlich nach dem Kind wieder arbeiten gehen, man will den Anschluss nicht verpassen. Aber heutzutage ist das kein Problem es gibt Nannys, Aupairmädchen und jede Menge Kindergärten und Schulen die man sich leisten kann um dem Nachwuchs auch gleich die entsprechende Erziehung zu vermitteln. Wenn der Nachwuchs im passenden Alter ist kann er an Sprachferien, Auslandsaufenthalten bei Gastfamilien und in Internaten seinen Schliff fürs Leben bekommen, dafür gehe man schließlich arbeiten um dem Kind was bieten zu können.

Für mich stellt sich dabei die Frage wo kommen die glücklicheren zufriedeneren und sozial kompetenteren Menschen hervor – bei der unbezahlten Mutter oder der gut verdienenden Managerin.

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ÜBERRASCHUNG


Da wurde im Herbst gewählt, dann kam es nach langem vor Weihnachten zu einer Türkis-Blauen-Koalition und jetzt schreit der Wähler und jeder der seine Pfründe verloren hat auf ???

Irgendwie grenzt das an eine WählerInnen-Paranoia seinesgleichen, zuerst schreit jeder nach Erneuerung und der alte Proporz muss ein Ende haben. Allen Voran am Lautesten diejenigen aus der jetzigen Koalition. Der neue Kanzler sonnt sich in Medienwirksamkeit mittels mehr oder minder leeren Worthülsen ohne tatsächlich ersichtliche Handlungen. Der Koalitionspartner ist darauf aus sich nun endlich all die Pfründe der ehemals so verächtlich verspotteten unter den sprichwörtlichen Nagel zu reißen.

Für den Bürger mit noch etwas Hausverstand zeigt sich dabei nur, es wäre billiger für den Steuerzahler gewesen, statt Parteien zu wählen, welche im Ankündigungsmodus „wir wollen dies und wollen das“ aber letztendlich nichts tun außer sich diverse Posten zuzuschanzen – eher einen oder mehrere Paviane zu wählen. Diese wären in der Haltung billiger und würden sich auch nur ums Futter streiten. Geändert hätte das Ergebnis auch nichts für das Land und seine Bürger. Diese bleiben wie immer auf der Strecke, dabei ist es bereits völlig egal ob Schwarz/Rot, Türkis/Blaue oder welche Farbe auch immer auf der Regierungsbank sitzt. Der Zeitgeist macht auch vor der Politik nicht halt. Wir leben in einer Zeit der leeren Worthülsen, Fun-Süchtigkeit und Profilierungsneurosen mit wenig Ausbildung. Jeder will nur schnell schön, reich und mächtig werden, aber möglichst ohne Leistung.

Alle jammern auf hohem Niveau wie schlecht es jedem in unserem Lande geht. Dabei sind wir immer noch eines der reichsten Länder in Europa und jeder kann hier (noch) in Frieden Leben. Solange unsere heimische Wirtschaft auf solch hohem Niveau jammert und dabei die Nächtigungszahlen im Tourismus, die Exporte der Industrie und die Universitäten gestürmt werden – jeder Zweite mindestens 1x im Jahr auf Urlaub fahren bzw. fliegen kann und die Kinder in den Schulen – zum Teil auch in den Kindergärten – Handys und Markenkleidung tragen können geht es dem Land und seinem Volk nicht wirklich schlecht.

Sicher gibt es Ausnahmen die nicht mithalten können, aber das liegt oft weniger daran, dass sie unter der Armutsgrenze liegen als daran, dass ihnen andauernd vorgemacht wird was die Anderen alles besser und mehr haben und jeder muss immer mehr als der Andere haben. Daher gibt es jede Menge überschuldete Menschen die über ihre Verhältnisse leben.

Keiner kommt auf die Idee, dass es nicht zum Glücklichsein gehört, den neuesten Mercedes, das neueste Handy, die neuesten Klamotten, die teuersten Lebensmittel zu konsumieren oder mehrmals im Jahr auf Urlaub zu fahren. Glück ist eine innere Einstellung und kommt nicht durch äußeren zur Schau getragenen angeblichen Wohlstand.

Die Erfahrung mit Menschen, welche nicht auf jeden Cent schauen müssen, hat gezeigt, diese Menschen sind oft am Unglücklichsten, weil sie ihr Hab und Gut andauernd bewachen müssen um es nicht zu verlieren.

Man sollte all diesen ewigen Jammerern oder Neidern einmal einen Urlaub in einem wirklich armen Land vermitteln, damit diese Menschen einmal sehen was wirkliche Armut und echtes Überleben ist.

Also sehr verehrte WählerInnen jetzt ist Jammern fehl am Platz, dass hätte vor den Wahlen passieren sollen. Darüber hätte früher nachgedacht werden sollen, da die menschliche Politikerpsyche seit Generationen immer die Gleiche geblieben ist. Kommt einer ans Ruder sind alle Wahlkampfansagen vergessen, da ist nur mehr das eigene Gehaltskonto und die damit resultierende Pensionsberechtigung im gedanklichen Vordergrund!

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PATIENTEN DRITTER KLASSE


Man ist es bereits gewohnt in Krankenhäusern ohne Zusatzversicherung längere Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen, auch bei verschiedenen Ärzten ist man nicht gern gesehen, wenn man nur eine allgemeine Krankenversicherung hat und nicht SVA oder BVA versichert ist. Diese Ärzte sind doch nur eine Randerscheinung, da wir genug Ärzte haben, denen es egal ist welche Versicherung der Patient hat. Diesen Ärzten geht es um den Patienten und die nehmen ihren Hippokratischen Eid auch ernst.

Auch ist man es als Patient schon gewohnt, dass verschiedene Untersuchungen gemacht werden, egal ob sie nötig sind oder nicht, auch wenn man bereits mit einem nicht einmal 24 Stunden alten Befund zu einem Kollegen oder in die Klinik überwiesen wird, gilt der vorgelegte Befund.

Da muss man oft unangehme Prozeduren neuerlich über sich ergehen lassen, weil die werten Damen und Herren und Spitalsärzte ihren eigenen Kollegen nicht trauen.

Oder einfach weil man mit den jeweiligen Kassen nochmals abrechnen kann?

Damit wächst das Vertrauen der Patienten in die Medizin ungemein oder?

Das man jetzt, wenn man vom eigenen Hausarzt in ein Diagnostikzentrum überwiesen wird, dort an seine Grenzen kommt ist neu.

Man hat einen gültigen Überweisungsschein, bekommt auch relativ zügig einen Termin für eine Nuklearuntersuchung, muss aber am Tag der Untersuchung erfahren, dass dieses Institut nur ein Wahlkasseninstitut ist und man mit der allgemeinen Krankenkasse selber abrechnen muss.

Vor Ort soll man „vor“ der Untersuchung bar bezahlen. Was wenn man nicht soviel Bargeld mit sich trägt?

Wenn man darauf hinweist man sei Mindestrentner und daher bei seiner allgemeinen Krankenkasse Kostenanteilsbefreit, wie es auch am mitgebrachten Überweisungsschein steht. Wobei man diese Tatsache bereits bei der Terminvereinbarung kund getan hat, aber bei der Terminvergabe keinerlei Reaktion erfolgte.

Dafür erfährt man vor Ort, man bleibe auf den Kosten sitzen, da zahlt die Kasse nicht einmal den normalen Kostenanteil wie bei „normalen‘“ Patienten. Besser man streiche den Termin und der liebe Patient sucht sich ein anderes Diagnostikzentrum oder noch besser einen Radiologen der alle Kassen hat und im Notfall kann der Überweisen. Wobei sich bei diesem Prozedere der Sinn nicht erschließt, da der Radiologe ebenfalls nur eine Kostenanteilsbefreite Überweisung ausstellen wird.

Irgendwie beißt sich die Katze da in den Schwanz. Oder liegt es daran, dass solche Diagnostikzentren womöglich staatlich gefördert sind und sowieso egal ob sie Patienten untersuchen oder nicht finanziell abgesichert sind?

Fazit:

Wir sind ein Land mit dem besten Gesundheitssystem ever, leider nur nicht für jeden Patienten.

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„NEIN„ – ICH WAR ES NICHT


Schön wenn man immer Anderen die Schuld zuweisen kann, Hauptsache selber ist man sich keiner Schuld bewusst. Jeder Europäer wird darauf in seinem Land gedrillt, wenn etwas nicht passt ist die EU Schuld. Als wenn in der EU nicht genau die Vertreter der Länder in denen einiges nicht stimmt sitzen würden. Die „EU“ ein anderer Planet da wird über jedes Land bestimmt, da sind Männer mit grauen Kapuzen die an imaginären Fäden ziehen und damit über das Schicksal der Europäischen Länder entscheiden. Die „EU“ sind wir alle, jedes einzelne Land und jede einzelne Regierung, welche Ihre Vertreter nach Brüssel ins EU-Parlament entsendet und dort an gemeinsamen Lösungen und der Wahrung gemeinsamer Interessen zu arbeiten. Für alle Länder in Europa. Die einzelnen EU-Mitgliedsländer machen es sich jedoch immer einfacher, egal welche hausgemachten eigenen Probleme sie in ihren Ländern haben – immer – ist die „EU“ Schuld. Es ist doch so bequem einem nicht greifbaren Unbekannten die Verantwortung auf das sprichwörtliche Auge zu drücken als zugeben zu müssen, dass man als Politvertreter im eigenen Land versagt hat und auch vor lauter Eigenliebe nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen will. Nur damit ein etwas ärmeres Nachbarland etwa auf einmal den gleichen Lebensstandard bekommt wie andere Länder in Europa. Dabei wäre es für alle einfach auf einen Nenner zu bringen, gleiche Löhne für alle, gleiche Transportbedingungen, gleiche Arbeitsbedingungen, gleiche Wohnbedingungen, gleiche Rechtsprechung, gleiche EU-Außengrenzsicherung. Dafür müssten nur einige Länder von ihrem hohen Ross heruntersteigen und eine Gemeinsame Lösung erarbeiten. Damit wäre allen gedient und auch die Medien hätten nicht mehr die Muße andauernd den EU-Hass zu schüren. Europa war immer schon ein Vielvölkerstaat (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Europas), daher sollen wir alle endlich lernen, dass es weder den typischen Österreicher oder den typischen Franzosen, Holländer, Italiener, Griechen etc. nicht wirklich gibt, wir alle stammen durch die Völkerwanderungen, Eroberungen, Kolonialisierungen usw. von mehr oder weniger weit her gereisten Vorfahren ab. Daher sollten man endlich aufhören die Bevölkerung in Europa mit Angstparolen oder Schreckensszenarien wie drohender Hungersnot oder Identitätsverlust zu verunsichern. Die „EU“ ist weder an den Schulden von Griechenland schuld, sondern eher die Banken die die EU-Gelder 1:1 in Form von angeblichen Zinsen kassieren, die griechische Wirtschaft und das Volk sehen davon keinen Cent, noch ist die EU Schuld, dass in Deutschland die AfD im deutschen Parlament sitzt, noch ist sie Schuld am Brexit, den haben die Briten allein zu verantworten, da sie den Hals nicht voll genug bekommen haben. Diese Liste der Länderunzulänglichkeiten könnte man beliebig erweitern. Am Ende bleibt nur übrig viele jammern auf hohem Niveau, die Länder die den Lebensstandard nicht haben (z.B. Bulgarien, Rumänien) hört man eigenartiger Weise nicht jammern, die werden auch von den Medien nicht erwähnt. Es schreien in Europa immer die am lautesten, denen es in Wirklichkeit nicht schlecht geht, aber die den Hals nicht voll genug bekommen.

Irgendwie erinnert diese Ignoranz und Arroganz an den Marie Antoinette zugeschriebenen Satz „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“

Es ist an der Zeit sich am französischen Präsidenten ein Beispiel zu nehmen und seinem Slogan zu folgen: „VORWÄRTS, HABT KEINE ANGST!“

Länder der Europäischen Union einigt euch endlich auf einen gemeinsamen Haushalt der Eurozone, einen europäischen Verteidigungshaushalt, eine gemeinsame Flüchtlingspolitik ohne Ausnahme für alle Länder der Europäischen Union, eine gemeinsame Gesundheitspolitik, eine gemeinsame Transport- u. Handelspolitik.

Hört auf damit, dass jeder in jedem einen Feind sieht der mit an der Futterschüssel sitzt.

Damit ist ALLEN geholfen und KEINER hat einen Grund sich hinter der Scheinheiligkeit einer Ausrede verstecken zu müssen.

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EINDRÜCKE- ERKENNTNISSE – FRANKFURTER BUCHMESSE 2017


Heuer hatte ich das Vergnügen als Gastjournalistin an der Eröffnung des HVB-Gemeinschaftsstandes teilnehmen zu dürfen.

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels organisierte in Kooperation mit der Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreichs auch 2017 einen Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des HVB-Gemeinschaftsstandes am 11. Oktober begrüßte zunächst Matthias Adelwöhrer, der Wirtschaftsdelegierte der WKO Außenwirtschaft Austria, die erschienenen Gäste. Im Anschluss daran sprach Friedrich Hinterschweiger, der Obmann des WKO-Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft, aktuelle Digitalisierungspläne im Bereich Schulbuch an, und betonte die gute Kooperation zwischen HVB und dem Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft. Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels, begrüßte Jürgen Meindl, welcher seit 1. Juli Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt ist, und verwies auf die erfolgreiche Zusammenarbeit des HVB mit dem BKA, etwa beim Österreichischen Buchpreis. Sektionsleiter Meindl war zum ersten Mal in dieser Funktion auf der Frankfurter Buchmesse.

Heuer ist Frankreich als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse im Fokus des internationalen Mediengeschehens und rückt die französische Sprache in den Mittelpunkt seiner Präsentation. Die Eröffnungsreden am Eröffnungstag hielten:Emmanuel Macron, französischer Staatspräsident, Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin Deutschland, Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels sowie Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Des Weiteren war der mit dem deutsche Buchpreis ausgezeichnete österreichische Autor Robert Menasse mit seinem Roman „Die Hauptstadt“ auf der Messe nicht nur bei der Eröffnung sondern auch bei verschiedensten Medienveranstaltungen und Diskussionen vor Ort. Der von der Frankfurter Buchmesse und dem Lappan Verlag in der Carlsen Verlag GmbH vergebene Deutsche Cartoonpreis 2017 geht an Fred Tödter alias Tetsche, welcher ebenfalls vor Ort für Fragen des Publikums zur Verfügung stand. Nazan Eckes, Cherno Jobatey, Michel Friedmann, Maria Furtwängler, Gregor Gysi, Andreas Hoppe, Margie Kinsky, Till Lindemann & Joey Kelly, Udo Lindenberg, Reinhold Messner, Bill Mockridge, Philipp Moog, Otto Rehagel, Christof Wackernagel, und Ranga Yogeshwar, diesen und weiteren mehr oder minder bekannten Promis konnte man im laufe der Messetage als Publikumsmagneten begegnen.

Der HVB-Gemeinschaftsstand, sollte österreichischen Verlagen und Institutionen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Neuerscheinungen auf dieser internationalen Fachmesse zu präsentieren.

Ein kleiner Wermutstropfen dabei ist, dass durch die Vielzahl an deutschsprachigen und Internationalen Verlagen die kleineren Verlage aus Österreich trotz einem Meter Regalbrett am Gemeinschaftsstand kaum bis gar nicht wahrgenommen werden.

Die wenigen Großverlage aus Österreich, welche auch das nötige Kleingeld haben um die horrenden Messekosten, wie für Transport der Bücher, Standmiete, Lesekosten für Autorenlesungen, Werbematerial um Kunden anzulocken und überteuerte Unterkunftskosten für die auf der Messe anwesenden Mitarbeiter, haben es ebenfalls durch die stark vertretenen Deutschen Kollegen wie Langenscheidt, Duden, Oettinger, Hugendubel usw. schwer Gehör bzw. Beachtung zu finden.

Vor allem weil die Frankfurter Buchmesse seit 1976 immer einen Schwerpunkt aus einem Gastland bietet und natürlich auch die diversen Buchpreisträger und Prominente an den vor Ort anwesenden Ständen von ARD, Arte und anderen Medienständen als Publikumsmagnet vor Ort fixiert.

Die meisten Messebesucher sollten eigentlich Buchhändler sein, welche sich bei den Verlagen mit einem neuen Sortiment für den Verkauf eindecken, dem ist aber leider eher nicht so, da sich an den Fachpublikumstagen viele private Besucher auf der Messe einfinden, denen der jeweilige Verlag aber auch bei Interesse erst ab dem allgemeinen Publikumstag, welcher am letzten Messetag ist Bücher verkaufen darf. Buchhändler können Bestellungen tätigen aber auch vor Ort kein Buch mitnehmen um es z.B. zu Hause dann in Ihrer Buchhandlung zu präsentieren um mit etwaigen Mitarbeitern oder ihren Chefitäten den eventuellen Ankauf zu besprechen. Viele Buchhändler sind selber eher selten auf der Buchmesse sondern entsenden Ihre fachkompetenten Mitarbeiter, daher wird es auch für die Mitarbeiter schwer eine Auswahl für die eigene Buchhandlung zu treffen.

Fazit: Für kleine Verlage zu teuer, zu groß da man nur als Tapete gesehen wird.

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DIE WELT IN SCHOCK-STARRE


Was für ein schwarzer Tag für die Demokratie!

Zuerst gratuliert Erdogan, dann Orban und jetzt der Zar von Putinistan dem neuen US Präsidenten. Wer kommt als nächstes, die „A“fd , Pegida, Marine Le Pen, Hofer, Strache?

Die US-WählerInnen haben gewählt. Die Welt ist entsetzt.

Wir könnten jetzt in den Chor der Empörten einstimmen oder uns in Zukunft selbst mehr politisch engagieren. Und damit versuchen es besser zu machen. Wie immer; es liegt an uns selbst.

Ob die amerikanischen Bürger eine richtige Entscheidung gefällt haben, die sie freier macht – oder ob sie den traurigen Weg in Einseitigkeit und Isolation gewählt haben wird die Zukunft zeigen.

Eines ist jedoch sich in Washington regiert künftig ein Präsident, der für die Welt nicht kalkulierbar sein wird.

Zum Jubiläum der Maueröffnung am 9.11.1989 werden ab dem 9.11.2016 die mauern wieder hochgezogen! Die besondere Ironie dieser Wahl liegt daran, dass das Wahlergebnis genau am Welt-Freiheitstag der USA verkündet wurde. Eben jenem Tag den US-Präsident George W. Bush zur Erinnerung an den Fall der Berliner Mauer ins Leben gerufen hat. Einem Tag der für viel Menschen damals die Freiheit zu Reisen, ihren Arbeitsplatz und Wohnsitz frei zu wählen gegeben hat. Einem Tag der für Europa und die Welt neue Wege öffnen sollte.

Leider wird das heute immer wieder gerne vergessen im geschürten Hass auf das Establishment und gegen Alles und Jeden der anders denkt.

Es wird eher den Verschwörungstheoretikern und Hasspredigern vertraut, als selbst seinen angeborenen Hausverstand einzusetzen, sofern dieser nicht durch Pokemoon fangen, Handy-SMS-en, Halbwahrheiten und sinnlose Kommentare in sozialen Netzwerken bereits abhanden gekommen ist.

Jetzt wird sie schreckliche Realität die seit Jahren herbeigeredete Wirtschaftskrise, die andauernde Jammerei über schlechte Ausbildungsplätze und zu wenig Arbeitsplätze.

Bisher jammerten Alle auf hohem Niveau aber, wenn genau die Kräfte derjenigen auch in Österreich an die Macht kommen wollen gewinnen, dann sollten sich die Bürger „warm“ anziehen.

Weil schneller als man schauen kann, wir es keinen innereuropäischen Warenverkehr, kein Reisen ohne Grenzkontrollen, keine freie Arbeitsplatzwahl und keine freie Aufenthaltswahl geben.

Außer die Europäische Union besinnt sich darauf, das sie EIN KONTINENT ist, der zwar aus vielen mehr oder weniger großen Einzelländern besteht aber immerhin ein Kontinent ist, der zusammenhalten und gemeinsam, ohne persönliche Befindlichkeiten untereinander, gegen diese Machtströmungen in Europa angehen sollte. Eigentlich müsste den die Europäische Geschichte zeigt doch genügend auf wie man es nicht machen sollte und wie man es besser machen kann.
NOCH FRIEDLICHES EUROPA VEREINE DICH – ET PACIFICA ET FUSTIBUS EUROPAE!!!

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